Diagnostik und Elternberatung

 

Die Bemühungen von Schule, Kind und Eltern nehmen zu, der erhoffte Erfolg bleibt aus. Daher ist es wichtig zu wissen, warum alle Erklärungen ins Leere laufen!

Ihr Kind hat wieder falsch gerechnet, aber haben Sie auch falsch erklärt? Vielleicht nicht … doch bei Mathe wird das eigene Kind oftmals zum Rätsel!

Warten Sie nicht lange und lassen Sie Ihr Kind gezielt untersuchen, ob bei ihm eine Rechenschwäche vorliegt!

 

   Aber:

Damit dem Kind erfolgreich geholfen werden kann, sollte auch dort getestet werden, wo die Untersuchungsergebnisse anschließend in eine gezielte Förderung einfließen können.

 

   Kinder denken anders.Kopf mit Abacus

Manche Kinder denken bei Vorgänger und Nachfolger an Thronerben eines Königshauses. Und während Sie erfolglos die Nachbarzehner und Nachbarhunderter erklären, grübelt Ihr Kind still vor sich hin: „Aber ein Nachbar wohnt doch immer eins weiter?“

 

   Das bedeutet:

Bei einem guten Test dürfen nicht die Fehlerquote und ein Prozentschlüssel a la PISA das Ziel sein, sondern die genaue Benennung der ursächlichen Schwierigkeiten (und Missverständnisse) Ihres Kindes, um diese in einer anschließenden Lerntherapie zielgerichtet zu beheben. An welcher Treppenstufe der Mathematik hat das Stolpern des Schülers begonnen? Dort setzt erfolgreiche Hilfe an.

 

Daher führe ich eine Qualitative Diagnostik durch, die darauf abzielt, das Verständnis des Schülers für die einzelnen Bausteine der Mathematik zu überprüfen. In einem diagnostischen Gespräch erklärt der Schüler durch „lautes Denken“ seine Rechenwege. Nur dadurch ist es möglich, sehr genau in Erfahrung zu bringen, welcher Baustein bereits „sitzt“ und was nicht verstanden worden ist. Und vor allem: Warum nicht.

 

Da kein Kind dem anderen gleicht, ist auch der Kenntnisstand jedes Schülers ein anderer. Im Rahmen einer qualitativen Fehleranalyse wird untersucht, welche (falschen) mathematischen Vorstellungswelten und fehlerhaften Rechenstrategien (subjektive Algorithmen) das Kind entwickelt hat.

 

Eine ausführlich und detailliert ermittelte Lernausgangslage gewährleistet eine zielgerichtete erfolgreiche Lerntherapie. Die Untersuchung des Kindes dauert in etwa 2 ½ Stunden.

 

■   Elternberatung

Weiterhin wird die psychosoziale Gesamtsituation des Kindes in die Untersuchung mit einbezogen, da diese für die Entwicklung der Rechenschwäche sowie für den Erfolg einer Lerntherapie mit entscheidend ist. Nach der diagnostischen Untersuchung und einer umfangreichen Auswertung führe ich ein ausführliches Beratungsgespräch mit den Eltern durch.

In der Beratung erfahren Sie detailliert die wahrscheinlichen Ursachen für die Schwierigkeiten des Kindes und welche Art von Förderungen sinnvoll und erfolgversprechend erscheinen. Die Eltern erhalten hierbei Gelegenheit, all das zu fragen, was ihnen schon lange Sorgen bereitete. Für ein Beratungsgespräch braucht es daher Zeit.

Ein Beratungsgespräch dauert 2 bis 3 Stunden. Es beinhaltet keine weiteren Verpflichtungen.

 

Termine für eine diagnostische Untersuchung können telefonisch vereinbart werden.

Rufen Sie an unter:               04141   /   776229

 

■   Qualitative Diagnostik:

Das hier eingesetzte Testverfahren wurde an der Humboldt-Universität in Berlin von Dr. M. Wehrmann entwickelt und wird von den führenden Dyskalkulie-Therapiezentren Deutschlands angewendet.